Unser Konzept

Unser Kinderhaus verfügt über 3 Kindergartengruppen und einer Krippengruppe.

Die Offene Arbeit ist ein ganzheitlich, an die Eltern und deren Kinder, angepasstes Konzept.

Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt, in denen sie ansässig sind. Dort sind immer die gleichen Betreuer. Jeden Tag finden Angebote nach dem täglichen Morgenkreis statt, an dem Ihr Kind teilnehmen darf und soll.

Die Offene Arbeit wird charakterisiert durch eine ganzheitliche und individuelle Wahrnehmung des Kindes. Konkret bedeutet das, die Förderung von Stärken des Kindes, sowie das Eingehen und Umsetzen von seinen Interessen und Bedürfnissen anhand von verschiedenen Räumlichkeiten und Zusammenarbeit mit dem gesamten Team im Haus. Der Pädagoge fungiert als Begleiter der Eltern, so dass eine Erziehungspartnerschaft basierend auf Respekt und Wertschätzung der Eltern gegenüber beziehungsweise den Menschen, die um das Kind sind, entsteht.

In der Offenen Arbeit werden durch ständige Reflexionen sowie Beobachtung des Kindes und seinem Umfeld, individuelle Bildungsbereiche, Lerninseln Projekte beziehungsweise gezielte Angebote erstellt. Dazu muss dem gesamten Team bewusst sein, dass die Offene Arbeit ein sich ständig verändernder Prozess ist. Dennoch braucht es in der Offenen Arbeit starke Regeln und Strukturen, die dem Kind Sicherheit und Halt geben. Diese werden ebenfalls dem Kind angepasst.

Hervorzuheben ist die Partizipation, die das Kind erlebt und leben darf. Das heißt aber auch im Umkehrschluss, dass viele soziale Kompetenzen  erlernt werden müssen und sich aus dem alltäglichen Leben ergeben. Der Raum zur Entfaltung und sein Schwerpunkt entstehen im optimalen Fall mit den Interessen und Bedürfnissen des Kindes und decken den Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BayBEP) ab.

Unsere Grundgedanken – hier die wichtigsten Aspekte:

  • Hand in Hand - Gemeinsam Gehen

    Grundsätze unserer pädagogischen Arbeit – Unsere gesamte pädagogische Arbeit wollen wir auf die Grundlage von Liebe, Respekt und gegenseitiger Achtung stellen.

  • Innere Öffnung

    Alle Kinder können sich in den Räumlichkeiten ihren Bedürfnissen entsprechend frei bewegen.

  • "Hilf mir es selbst zu tun"

    Die Kinder sollen in unserer Einrichtung die in ihnen angelegten Fähigkeiten möglichst eigenbestimmt weiterentwickeln.

  • Sensible Phasen

    Wir wollen die sensiblen Phasen in der Entwicklung jedes Kindes erkennen, um es dann gezielt zu fördern.

  • Situationsorientierter Ansatz

    Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an den Bedürfnissen, Wünschen und Interessen des Kindes. Es soll in seinem Selbstbewußtsein, seiner Ausdauer, seiner Kritik- und Entscheidungsfähigkeit, sowie seiner Toleranz anderen gegenüber gestärkt werden, damit es seinen Platz in der Gesellschaft finden kann.

Jeder Mensch hat seine Geschichte und das findet bei uns im Haus großen Raum.

Durch die Partizipation und der respektvollen Haltung des Pädagogen, erlebt das Kind Wertschätzung und freie Entfaltungsmöglichkeit.

Wir wollen uns auf Augenhöhe mit Ihnen und Ihrem Kind begegnen, wertschätzend sehr individuell Arbeiten und Sie und Ihr Kind dort abholen, wo Sie und Ihr Kind gerade in der Entwicklung stehen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir für Sie und Ihre Kind Wegbegleiter sein dürfen.

Kinderland Erding

„Hilf mir es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es alleine tun. Hab Geduld meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.“
(Maria Montessori)

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